
Geschichten zu Fotos
Rotkehlchen:
Das Rotkehlchen besuchte mich in meinem Garten, als ich mit dem Spaten die Erde umgegraben habe. Zwei Jahre vorher hatte ich ein ähnliches Erlebnis. Ob es dasselbe Rotkehlchen war ? Schwer zu sagen.
Vermutlich suchte das Rotkehlchen in der frisch umgegrabenen Erde kleine Würmer, Käfer oder ähnliches als Nahrung.
Dabei war es sehr zutraulich und schien es zu geniessen, immer wieder neu und auffällig zu posieren.
Erstaunlich, wie klein und fragil diese Tiere wirken, es aber schaffen, in unserer Umwelt zu überleben.
Ich bin gespannt, ob und wann ich es das nächste Mal sehen und erleben kann.
Turmfalken:
Eines Morgens sassen diese beiden jungen Turmfalken auf dem Fenstersims des Hauses meiner Nachbarin. Links ein Weibchen, rechts ein Männchen. Sie schienen sich als Paar gefunden zu haben ?
Jedenfalls habe ich in den letzten Jahren immer wieder Turmfalken hier in meiner Nähe gesehen, im Flug, bei der Jagd, sitzend auf Hausdächern, allein oder zu zweit.
Vielleicht haben diese beiden sich hier ein Revier ausgesucht?
Was ich nicht weiss: Wie oft haben diese schönen und schnellen Vögel eigentlich Erfolg bei der Jagd ?
Bei einer Wanderung an der Ostküste von Madeira sahen wir recht viele Turmfalken, die relativ nah an die Wanderer heran kamen. Vermutlich wollten sie sich diese komischen 'Touristenvögel' mal anschauen. Dieser Falke flog plötzlich direkt auf mich zu, mit viel Glück und schneller Reaktion konnte ich dieses Foto aufnehmen.
Störche - Schwarzstörche:
Ende Juli 2024 gab es auf den Wiesen bei Adelebsen eine interessante Konstellation: Ein Alt-Weissstorch zusammen mit zwei Jung-Weisstörchen und ein junger Schwarzstorch. Einige Reiher komplettierten das Ensemble.
Der junge Schwarzstorch schien sich sehr wohl zu fühlen. Imponiergehabe und Drohungen der weissen Jungspunde interessierten ihn nicht. Die anschliessende Flug-Show war phantastisch.
Im September 2025 konnte ich im Ausschnippe-Tal zwei erwachsene Schwarzstörche beobachten, erkennbar an den roten Schnäbeln, die dort möglicherweise auf der Rast waren. Letztlich schraubten sie sich in die Höhe und flogen davon.
Grünspecht in meinem Garten:
An zwei verschiedenen Wintertagen sah ich plötzlich einen weiblichen Grünspecht sehr aktiv in meinem Garten. Vermutlich war er auf Nahrungssuche und hatte evtl. Larven von Ameisen oder ähnliches gefunden. Mit seinem starken Schnabel hackte er mächtig und unangestrengt auf den Boden ein, immer wieder die Umgebung beobachtend. Einfallsreich und improvisationsstark!




